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Tag der Pflege 2021

Danke - Menschen lächeln, weil Sie da sind!

Seit einigen Jahren ist der Tag der Pflege ein wichtiger Tag um Danke zu sagen. In einer Pandemie mehr als sonst. Schließlich sind nach über einem Jahr die Mitarbeitenden von ambulanten Alten- und Pflegediensten und stationären Heimen, von Krankenhäusern, aber auch pflegende Angehörige erschöpft. Seit über einem Jahr führen sie einen aufopferungsvollen Kampf gegen das Coronavirus, bzw. COVID-19 und leisten dabei einen unermesslichen Beitrag.

Susanne Arnold

Seit vielen Jahren arbeitet Susanne Arnold in der Pflege, seit 2012 ist sie Pflegedirektorin am Klinikum, bzw. am Universiätsklinikum Augsburg. Mit Herz und Leidenschaft engagiert sie sich um die Belange der Pflegenden. Nach einem anstrengenden Jahr sagt sie von Herzen Danke - allen Pflegenden in Augsburg und Schwaben. Für 2021 und die kommenden Jahre haben sie und ihr Team sich viel vorgenommen, „aber ich bin auch voller Hoffnung, dass wir dies zum Wohl unserer Patienten und zur Zufriedenheit unserer Pflegenden auch umsetzen können“ sagt Susanne Arnold.

Dieses Engagement ist so wichtig wie nie. Und gleichzeitig diskutiert Deutschland – wie schon seit vielen Jahren - über den Fachkräftemangel und die hohe Leistungsbereitschaft Pflegender. „Die Problembeschreibung bringt uns aber leider nicht weiter, wir müssen Lösungen anbieten, um erfahrene Pflegekräfte in ihrer Berufung für kranke Menschen  zu unterstützen und auch junge Menschen für diesen Beruf zu motivieren,“ sagt Susanne Arnold, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Augsburg. Und weil die gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen schwierig sind, ergänzt sie: „Wir werden hier am Klinikum alles dafür tun, was in unserer Macht steht, dass sich etwas ändert, so dass sich unsere Pflegenden auf das konzentrieren können, was sie mit Leidenschaft erfüllt: die hochprofessionelle Pflege unserer Patienten.“

Als Pflegedirektorin hat sie es geschafft, dass seit 2017 insgesamt 300 zusätzliche Vollzeitstellen im Klinikum neu geschaffen und besetzt wurden. 300 Pflegende, die ihre Kollegen und Kolleginnen unterstützen. „Dieser Personalaufbau ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, reicht uns aber noch nicht – wir brauchen mehr Pflegende und werden sie auch einstellen“, sagt sie optimistisch, „unsere Pflegenden stehen den Menschen bei, die eine Unterstützung dringend benötigen, weil sie aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen.“ Dafür brauchen sie Zeit - schließlich stehen sie den Patienten mit Mitgefühl und viel Fachwissen in den besonderen Lebenslagen, die sie ins Krankenhaus geführt haben, zur Seite. Ihre Hilfe reicht dabei von der Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagstätigkeiten bis hin zur fachlichen Planung und Betreuung bei hochkomplexen Therapien; von einem vertrauensvollen Gespräch bis hin zur Interpretation von Behandlungs- und Vitalwerten, oder aber der Bedienung der gerade in der Pandemie oft benötigten Beatmungsgeräte.

„Die Übernahme dieser Tätigkeiten erfordert von unseren Mitarbeitenden ein hohes Verantwortungsbewusstsein“, führt Susanne Arnold an und ist stolz auf ihr großes Team mit rund 2.600 Personen, die im Pflege- und Funktionsdienst arbeiten. Mit zahlreichen Angeboten für die Mitarbeitenden wirbt Susanne Arnold nun für das Klinikum – und sucht immer wieder nach neuen Lösungen zur Entlastung und Unterstützung der Teams auf den Stationen im universitären Krankenhaus.

Dazu zählen in der aktuellen Situation nicht nur die Angebote sich regelmäßig testen oder sich impfen zu lassen, sondern auch neu geschaffene Angebote rund um die psychische Gesundheit. Ob ein Gespräch mit einem Psychologen oder die Entspannungs- und Bewegungsangebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements – Angebote, die helfen, werden schnell eingeführt.

Vielfältige berufliche Weiterqualifizierung

Nicht nur das seelische Wohl ihrer Mitarbeitenden ist Susanne Arnold wichtig, auch im Rahmen der beruflichen Weiterqualifizierung ermutigt sie immer wieder Pflegende diesen Weg einzuschlagen und z.B. eine Fachweiterbildung im Bereich

anzustreben. Als speziell geschulte Pflegefachkräfte übernehmen sie nach ihrer Weiterbildung auf den Intensivstationen, in der Notaufnahme oder aber auf einer onkologischen oder palliativen Station die hochprofessionelle pflegerische Behandlung der Patienten – immer in einem engen Austausch mit dem Ärztlichen Dienst und weiteren Experten.

Akademisierung bringt neue wissenschaftliche Anregungen

Doch die Fachweiterbildung ist nicht der einzige Weg sich in dem Beruf, der von vielen Pflegenden als emotional bereichernd wahrgenommen wird, fachlich weiterzubilden. Bereits heute haben viele Mitarbeitende einen Bachelorabschluss in der Pflege und bringen neue wissenschaftliche Kenntnisse auf den Stationen mit ein. Für das neue Intensivzentrum im Westen des Universitätsklinikums sollen weitere 90 Fachpflegestellen besetzt werden.

Wichtig ist der Pflegedirektorin, dass alle Mitarbeitenden, die sich in einer Aus- oder Weiterbildung befinden, von einem oder einer der erfahrenen Praxisanleitern im Klinikum auf den Stationen angeleitet und begleitet werden. 20 von ihnen kümmern sich tagtäglich ausschließlich um die Anleitung und Begleitung der Auszubildenden.

Auch für Anerkennungspraktikanten mit abgeschlossenen Ausbildungen aus anderen Ländern ist das Universitätsklinikum Augsburg ein interessanter Arbeitgeber. Anerkennungspraktikanten werden fachlich eng begleitet, bis sie die Anerkennungsprüfung erfolgreich ablegen können. „Danach steht einer Karriere am Klinikum nichts im Weg“, so Susanne Arnold.

Pool wird weiter ausgebaut

Damit Pflegende am Universitätsklinikum Beruf und Familie gut vereinen können, erarbeitet das Team der Pflegedirektion immer wieder auch neue Arbeitszeitmodelle. Dazu gehört z.B. auch, dass zusätzlich 50 neue Kollegen und Kolleginnen als „Springer“ immer da helfen sollen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

„Ja, wir haben uns viel vorgenommen, aber ich bin auch voller Hoffnung, dass wir dies zum Wohl unserer Patienten und zur Zufriedenheit unserer Pflegenden auch umsetzen können“ sagt die Pflegedirektorin Susanne Arnold.

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